Grundsätzliches
Es gibt mehrere Alternativen, die Colorizer auf dem System zugänglich zu machen. Hier werden einige Möglichkeiten im Detail vorgestellt.
Direkte Nutzung
Am einfachsten ist es natürlich, die Colorizer unter ihren Namen auf dem System zu installieren und zu betreiben. Dann ruft man auf der Konsole eben nicht "cvs" sondern "colorcvs" auf. Nachteil ergibt sich für colorgcc: Ein autotools-generiertes Projekt greift dann natürlich den gcc statt colorgcc als Compiler auf, und schon ist es vorbei mit der Farbe.
Namentausch
Um bei dem Beispiel mit dem colorgcc zu bleiben: Das Problem wäre behoben, wenn man colorgcc als gcc installieren würde, und gcc bekommt einen anderen Namen (z.B. gcc-Versionsnummer). Damit müsste "nur" das colorgcc-Script den Namen des echten gcc kennen. Weitere Möglichkeit wäre natürlich, den Original-GCC umzubenennen, und einen Symlink auf colorgcc zu setzen. Nachteil bei dieser Methode ist, dass bei einem Update des Compilers immer bedacht werden muss, dass es noch einen colorizer gibt.
PATH-Variable
Man könnte folgenden Trick anwenden: Die Colorizer werden in ein separates Verzeichnis unter dem Namen des Ursprungsprogramm installiert (z.B. geht colorgcc in das Verzeichnis ~/colorizer/bin/gcc). Dieses Verzeichnis wird dann der PATH-Variable am Anfang hinzugefügt, so dass wenn nach gcc gesucht wird, erst dieses Verzeichnis angesprochen wird. Diese Methode wird von cw benutzt.
Alias
Es wäre möglich, einen Alias zu setzen, z. B. alias gcc=/usr/bin/colorgcc oder auch alias cvs=/usr/bin/color_cvs. Das funktioniert speziell für gcc leider nicht, wenn man ein autotools (autoconf, automake) basiertes Projekt hat, für restliche Aufgaben ist diese Methode jedoch gut geeignet.
Das Problem mit gcc kann man durch den Export der CC-Variable umgehen, s. dazu ColorGCC.
